Ziele und Erfolge

Über uns

Seit der ersten Bürgerschaftssitzung 1990 sind die Grünen Teil der Rostocker Stadtvertretung. Von 1994 bis 2009 saßen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam mit der WählerInnengruppe Bündnis 90 in der Rostocker Bürgerschaft.

  • Die Bürgerschaftsfraktion Bündnis 90 war kein Bestandteil von Bündnis 90/Die Grünen, sondern war formal zugehörig zur WählerInnengruppe Bündnis 90, zu der wiederum auch Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen gehörten. 1994 hatten sich parteilose Bürger sowie Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen, des Neuen Forums und des Unabhängigen Frauenverbandes zusammengefunden, um gemeinsam die WählerInnengruppe Bündnis 90 zu gründen. Anstelle der GRÜNEN und des Neuen Forums ist diese WählerInnengruppe zu den Kommunalwahlen 1994 angetreten und erreichte 10,7 Prozent der Stimmen.
  • Fünf Jahre später, 1999, trat die WählerInnengruppe Bündnis 90 erneut zur Wahl an und erreicht 5,7 Prozent der Stimmen.  
  • Ende 2003 entschied sich Bündnis 90/Die Grünen erneut, zugunsten der WählerInnengruppe Bündnis 90 auf ein eigenes Antreten zu verzichten. Am 13. Juni 2004 wurde die Wählergruppe Bündnis 90 mit 10,6 Prozent der Stimmen in die Bürgerschaft gewählt. Nunmehr saßen sechs Abgeordnete in der Bürgerschaft. 

Zur Kommunalwahl am 7. Juni 2009 traten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erstmals eigenständig als Partei an und erhielten auf Anhieb 10,0 Prozent. Damit sind die Grünen mit 5 Abgeordneten und der neuen Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rostocker Rathaus vertreten.


Ziele

Hier können Sie sich das Kommunalwahlprogramm aus dem Jahr 2009 herunterladen. Wem das zu lang ist, kann sich unsere 10 wichtigsten Ziele in der folgenden kurzen Zusammenfassung durchlesen:

1.     Mehr Klimaschutz für Rostock: Wir setzen uns konsequent für eine Energiewende ein. Erneuerbare Energien und Energieeinsparung haben Priorität. Unser Ziel ist 10 Prozent des Stromverbrauchs in Solaranlagen zu produzieren.

2.     Mehr Bildung: Die Sanierung von Kindertagesstätten und Schulen hat für uns Vorrang. Wir wollen zeitgemäße Lernorte schaffen und die Zusammenarbeit mit der Universität intensivieren.

3.     Mehr Vielfalt in Kultur und Jugendarbeit: Wir wollen die pluralen Strukturen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stärken. Wir unterstützen eine starke und vielfältige Kulturszene in Rostock.

4.     Mehr Chancengleichheit: Wir richten unsere Stadtpolitik auf die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben aus. Niemand darf wegen des sozialen Status oder der Herkunft ausgegrenzt werden. Wir wollen ein soziales Klima von gegenseitiger Hilfe und Solidarität fördern.

5.     Mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz: Wir wollen, das Bürgerinnen und Bürger sich frühzeitig beteiligen können und besser informiert werden.

6.     Mehr Stadtentwicklung: Wir wollen mehr beispielhafte Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Der Stadthafen muss zu einem attraktiven Ort für Erholung und kulturelles Erleben werden.

7.     Mehr Radverkehr, Busse und Bahnen: Wir wollen den Radverkehrsanteil auf 30 Prozent steigern und die Stadt fußgängerfreundlicher gestalten.

8.     Mehr Naturschutz: Wir wollen Naturräume erhalten, Bäume schützen und ein Grünes Band durch Rostock schaffen, das den Stadthafen mit einbezieht. Als einzige Partei wenden wir uns konsequent gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft.

9.     Mehr Arbeitsplätze: Wir wollen Rostock als wichtigsten Wirtschaftsstandort des Landes stärken. Insbesondere die Förderung der Zukunftstechnologien, wie erneuerbare Energien und das Windkraftkompetenzzentrum, steht bei uns im Vordergrund.

10. Mehr Verantwortung für die finanziellen Ressourcen der Stadt: Der Haushalt muss nachhaltig konsolidiert werden, um zukünftigen Generationen Handlungsspielraum zu geben.

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